Flüchten

 

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Zwölf Versuche Fluchtwege zu finden werden unternommen, doch umsonst: es eröffnen sich zwar Wege, das schon: die Flucht in die Stille des Klosters, die Flucht in die Phantastik einer Sciencefiction – Vorstellung, der Versuch sich zu ertränken, sich hinter einer Maske zu verstecken, hinter Spiegeln zu bleiben, im Brunnen zu verschwinden oder wenigstens irgendwo ein Loch zu finden, in das sich hineinspringen lässt, aber ein wirkliches Entkommen gelingt nicht. Auch der Aufbruch in unterirdischen Höhlen kann eine Erlösung nicht bringen, vor atomarer Verseuchung nicht schützen. Flüchten wozu? Um Erfahrungen zu machen, indem immer wieder nach Wegen, Auswegen gesucht wird, allen Schwierigkeiten zum Trotz.

Der Text zeigt Brüche auf, die zum Nachdenken anregen, ist kompromisslos, um zu Kompromissen anzuregen. Er strebt keine Identifikation mit einem Protagonisten an, seinen Gefühlen oder Charaktereigenschaften, um den Gedanken und Überlegungen des Lesers nichts vorweg zu nehmen, eher sie anzuregen.

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